If this was fiction
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Mr Moon , maybe your time is coming.

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gedichtet

die erkenntnis

die mauern sind unendlich hoch
ich seh kein sonnenlicht
wie lang ich schon in diesem loch
verweile weiß ich nicht

kein windhauch streicht mir durch das haar
kein vöglein hör ich singen
keine lust zum leben
kann ich mir mehr entringen

von finsterhins komplett umhüllt
verstrich so jahr für jahr
die angst jedoch die in mir wühlt
sie ist noch immer da

manchmal kommt es sogar vor
das schritte ich vernehme
doch schreie bring ich nicht hervor
wie sehr ich mich auch sehne

zu lang allein,zu lang so tief
während gedanken toben
niemals ein fremder der mir rief
"ich helfe dir nach oben!"

man denkt es könnt so einfach sein
erblickt man meine leiter
doch setz ich meinen fuß hinein
komm ich allein nicht weiter

ein geist kommt plötzlich zu mir hin
und lächelt mich wach an.
er sagt dass ich die einz'ge bin
die mir raushelfen kann

nun sitz ich hier und denke nach
und werde immer grauer
doch plötzlich da werde ich wach
und seh alles genauer

die leiter ist zum spotte da
einzig um mir zu zeigen
dass die mauer in mir war
wie jahrelanges schweigen

nun sitz ich hier
und muss erkennen
dass die erkenntnis der freiheit das schlimmste ist was mir hätte passieren können,weil ich nun nichtmehr sicher bin.
5.3.08 23:12


entfernung


bleib da stehen wo du stehst
bevor du einen schritt weiter gehst
komm nicht zu nahe,wage es nicht
du weißt nicht was in mir ausbricht

berühr mich niemals,mach keinen versuch
auf jeder berührung mit mir liegt ein fluch
zu nahe sind viele mir gekommen
haben jedes vertrauen genommen

bleib lieber dort und bitte versteh
nicht nur die berührung mit dir tut mir weh
vertrauen kann ich niemals mehr
jedes wort fällt mir schon schwer

mit der zeit hab ich gelernt
dass man sich besser von mir entfernt
nicht fähig andre zu berühren
nicht fähig liebe von andern zu spüren

manche wollen mein vertrauen
werden weiter auf mich bauen
doch statt meinem ganzen herzen
gebe ich ihnen leider nur schmerzen

allein werd ich den weg nun gehen
ich hoffe du kannst meine seite verstehen
will niemandes liebe,hab nichtsmehr zu geben
werd dieses leben allein zu ende leben
27.2.08 23:12


unsichtbar

wie gerne wär ich unsichtbar
wo mich doch eh keiner versteht
wie gerne wär ich unsichtbar
es wär ein grund dass niemand sieht

wie gerne wär ich unsichtbar
ich war niemals wichtig
wie gerne wär ich unsichtbar
so wäre es doch richtig

wie gerne wär ich unsichtbar
niemand soll mich spüren
wie gerne wär ich unsichtbar
will niemanden berühren

wie gerne wär ich unsichtbar
auf keinen rücksicht nehmen
wie gerne wär ich unsichtbar
ich könnte einfach fliehen

wie gerne wär ich unsichtbar
als ob es mich nie gab
wie gerne wär ich unsichtbar
keine träne an meinem grab
26.2.08 23:12


glücklich

ein neues leben ist geboren
kaum ist es da,hats schon verloren
muss tuen so wie im befohlen
da ihn sonst schnell die engel holen

schnell wird gelernt,was gut was schlecht
was phantasie,was furchtbar echt
was man darf und was man nicht
wieviel man aushält bis man bricht

immer wird man fremder sein
fühlt sich nicht wohl im eignen heim
nicht wohlbehütet,nur zum schein
sollst du ein braves kindlein sein

deine träume,ängste sorgen
bleiben tief in dir verborgen
worte haben hier kein gewicht
niemand ist da der ehrlich spricht

machst dir den kopf zu deinem zuhaus
denkst dir viele geschichten aus
denn dort bist du niemals allein
kannst ab und zu auch glücklich sein

eines tages fliehst du ganz
weil dus nichtmehr aushalten kannst
die wahrheit ist schon sehr sehr fern
und mit der zeit musstest du lernen

das phantasie nie wirklich wird
das gutes man nie wirklich spürt
und du weißt du musst hier fort
das glück wohnt an einem anderen ort

so läufst du aufs dach und spürst den wind
so lange jahre warst du blind
nur ein kleines bisschen mut
nur ein schritt und es ist gut

der flug war kurz,der aufschlag laut
es brachen knochen,es riss die haut
doch was leider niemand sah
dass er nun erstmals glücklich war.
25.2.08 23:11


menschen

öffne dich nicht
halt immer dicht
glaub nicht an hoffnung
komm nicht in versuchung

der mensch ist ein tier
ihn treibt nur die gier
er kann nur verletzen
wird dich dann ersetzen

am besten baue mauern
so fest und hoch es geht
du wirst es nicht bedauern
da dich eh niemand versteht

in die ecken dich verkriechen
deine angst können sie riechen
heucheln dir vertrauen vor
flüstern worte in dein ohr

lassen dich dann wieder fallen
um sich den nächsten dann zu krallen
wollen das du schuldig bist
dass du für sie scheiße frisst

doch die moral von der geschicht
anders als sie bist du nicht
24.2.08 23:10


der Untergang

wenn die welt doch unterging
doch am goldnen faden hing
geht jeder seinen eignen pfad
gibt keiner einen guten rat
denn alles würde enden
drum soll man nichts verschwenden

der himmel schwarz vom wolkenheer
am boden tobt das tiefe meer
häuser brennen
menschen rennen
sich zu berauschen
auszutauschen

vergangenheit schien ganz weit weg
die zukunft nur ein kleiner fleck
denn sollt nur kurz sie dauern
drum sprengt schnell alle mauern
reue und angst wärn nicht gewollt
das nächste fass wird angerollt!

jeder hät es akzeptiert
das bald etwas schlimmes passiert
die letzte träne sollt versiegen
was man sich wünscht das sollt man kriegen
gebetet wird schon lang nichtmehr
und schlafen kann man hinterher

gevatter tod käm angeritten
auf hohem ross mit schnellen schritten
sein eis'ger hauch alles berührt
der wegläuft ihn als erstes spürt
hinabstürzt in grausame tiefen
wo ihn schon tausend seelen riefen

heute jedoch suchen wir nach dem grund der uns hier hält
und sehnen uns nach dem letzten tag dieser kranken welt
20.2.08 23:09


nebenprodukte der gesellschaft

Warten,bis der Tag sich neigt
der Mond rauf in den Himmel steigt
Schatten wachsen, Stille siegt
Der Mensch sich in den Schlafe wiegt

Zu Träumen von so vielen Sachen
die ihn doch würden glücklich machen
Liebe, Freiheit, Ruhm und Geld
alles was dem Herz gefällt

Und Morgens wieder aufzustehen
das grau-in-graue Leben sehen
Im Anzug dann zur Arbeit gehn
Mit Frau und Kind und Reihenhaus
am Ende steht der Leichenschmaus
Dann ist das Durchschnittsleben aus

Der Sohn trägt 'hölzern Sarg zu Grab
Die Gattin sagt schnell "Guten Tag,
Auf Wiedersehen,geliebter Mann!"
und lacht sich einen neuen an

Ach wie herrlich muss das sein
berechenbar,normal und klein
und langweilig zu leben -
was würd ich dafür geben!

Doch mir war es nicht vergönnt
hab mich langsam daran gewöhnt
verrückt zu sein, verfolgt zu werden
missbraucht,gejagt von wilden Herden

Des Nachts werde ich heimgesucht
hab keine Möglichkeit zur Flucht
Sie sind ganz nahe,bald darauf
wache ich schweißgebadet auf

Doch nichtmehr oft und ich mach's war
dann bin ich plötzlich nichtmehr da!

Nochmehr Schmerz und ich zerbreche
bis ich dann mit einem Lächeln
und blutig auch, am Boden lieg.
Mein erster - und mein letzter Sieg...
19.2.08 23:08


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